Corona: Informationen für Studierende (Stand: 2020-05-11)

Prüfungen allgemein (Stand 2020-05-11)

Für alle Präsenzprüfungen ist das Hygienekonzept für Klausuren und mündliche Prüfungen des Präsidiums einzuhalten. Bitte bringen Sie in jedem Fall eine eigene Maske mit.

  • Die ausgesetzten Prüfungen aus dem Wintersemester werden nachgeholt. Für schriftliche Klausuren gilt der Zeitraum vom 2. Juni bis 16. Juni 2020. Mündliche Prüfungen können noch bis zum 23. Juni nachgeholt werden. Nach diesem Datum müssen Sie sich für die Prüfung im nächsten Prüfungszeitraum erneut anmelden.

  • Die Prüfungsanmeldung für das SoSe 2020 wird auf den Zeitraum zwischen 25. Juni und 08. Juli festgesetzt.

  • Prüfungseinsichten sind zunächst ausgesetzt und finden nicht statt.

Mündliche Prüfungen (Stand 2020-05-11)

Mündliche Prüfungen können nun grundsätzlich (unter Einhaltung der jeweils aktuelle hygienischen Vorgaben) als Präsenzprüfung oder als Videoprüfung abgehalten werden. Eine Videoprüfung setzt die Einwilligung aller Beteiligten voraus.

Mündliche Ergänzungsprüfungen nach §14 der PO dürfen ausschließlich in Präsenzform durchgeführt werden.

Mündliche Präsenzprüfungen

Zur Durchführung beachten Sie bitte das jeweils geltende Hygienekonzept des Präsidiums. Die wesentlichen Parameter sind:

  • 3 Personen im Raum (Kandidat/in, Prüfer/in und Beisitzer/in)
  • 2 m Abstand zwischen den Personen
  • Desinfektion der Hände und der Tische sowie Lüften vor der Prüfung
  • Gruppenprüfungen sind nicht zulässig
  • Mund-Nasen-Schutz beim Betreten und Verlassen des Raumes bzw. der Gebäude. Bitte bringen Sie eine eigene Maske mit!
  • Sie sollen sich vor und nach der Prüfung nicht in LUH-Gebäuden aufhalten. Gehen Sie auf direktem Weg. Sie werden gegebenenfalls an der Eingangstür abgeholt und wieder hinaus geleitet.

Mündliche Prüfungen über Videokonferenzsysteme

Für die mündliche Prüfung über ein Videokonferenzsystem benötigen Sie eine Webcam, ein Mikrofon und eine stabile Internet-Verbindung. Für den Fall eines Ausfalls der Internetverbindung sollten Sie auch eine telefonische Erreichbarkeit mit den Prüfern sicher stellen. Es muss außerdem eine schriftliche Einwilligung (bspw. per Email) von Ihnen vorliegen.

So könnte eine Prüfung für Sie aussehen:

  1. Sie werden gebeten sich mit ihrem Studentenausweis auszuweisen.
  2. Um sicherzustellen, dass Sie keine unerlaubten Hilfsmittel benutzen, werden Sie ggf. gebeten:
    1. Durch drehen der Webcam den Raum zu zeigen. Es dürfen keine weiteren Personen im Raum sein, die Tür muss sichtbar und verschlossen sein.
    2. Weiter sollen Sie ggf. ein Foto von ihrer Sicht machen und in die Webcam halten um auszuschließen, dass sich hinter der Webcam unerlaubte Hilfsmittel verbergen.
  3. Das Kamerabild zeigt Sie und die verschlossene Tür des Raumes zu jedem Zeitpunkt der Prüfung.
  4. Die Prüfung wird durchgeführt, wie sie in Präsenz ebenfalls durchgeführt würde.
  5. Nach der Prüfung verlassen Sie den Konferenzraum. Die Prüfer/in legt die Note fest und benachrichtigt Sie per Email, dass Sie wieder in die Videokonferenz kommen dürfen. Dann wird die Note in der Videokonferenz verkündet.

Es empfiehlt sich die Software vorab zu testen und sich damit vertraut zu machen. Bspw. kann am Vortag mit der Prüfer/in eine Probeschaltung vereinbahrt werden.

Bei dem Verdacht auf Täuschung oder gehäuften oder längeren Verbindungsabrüchen wird die Prüfung durch die Prüfer/in abgebrochen und an einem neuen Termin in Präsenz wiederholt.

Studentische Arbeiten (2020-03-25)

  1. Kolloquiumsvorträge zu Bachelor- und Masterarbeiten können grundsätzlich auch per Video-Konferenz durchgeführt werden.
  2. Die Abgabe der Arbeit als PDF per E-Mail bei der Betreuerin oder dem Betreuer ist grundsätzlich möglich und zählt als das maßgebliche Abgabedatum. Die schriftlichen Exemplare können nachgereicht werden, zumal auch die Briefkästen der Institute nur noch eingeschränkt zugänglich sind. Die Note kann allerdings endgültig erst eingetragen werden, wenn Ihre Betreuerin oder Ihr Betreuer die unterschriebene Erklärung zu Hilfsmitteln, Zitaten und Selbstständigkeit erhalten hat. Greifen Sie unter Umständen in Abstimmung mit Ihrer Betreuerin oder Ihrem Betreuer auf den Postweg zurück.
  3. Die Bearbeitungsdauer für alle studentischen Arbeiten, die vor dem 16. März angemeldet waren, verlängert sich pauschal und ohne Beantragung um 14 Tage. Diese Zeit soll Ihnen helfen, zusammen mit Ihren Betreuerinnen und Betreuer die weiteren Auswirkungen auf die jeweilige Arbeit zu diskutieren. Dabei ist zu klären, ob Anpassungen am Arbeitsplan oder Thema notwendig und möglich sind. Das Ziel ist es, die Bearbeitungszeit begrenzt zu halten. Ohne Beantragung sind (im Einvernehmen mit Betreuerin oder Betreuer) möglich:

    • Anpassungen am Arbeitsplan (ohne Änderung des Themas).
    • Anpassungen am Thema.

    Stellt sich jedoch heraus, dass die Arbeit unter den gegebenen Umständen nicht mehr sinnvoll durchführbar und auch nicht änderbar ist, so kann auf Antrag im Einvernehmen mit ihrer Prüferin oder ihrem Prüfer:

    • Eine weitergehende Verlängerung der Bearbeitungszeit gewährt werden.
    • Die Arbeit ohne Zählung als Fehlversuch zurückgegeben werden. In diesem Fall muss der oder dem Studierenden vom ausgebenden Institut ein neues Thema angeboten werden.

    Die Anträge werden von den Studierenden schriftlich gestellt (Scan/Foto mit Unterschrift) und über die Prüferin oder den Prüfer per E-Mail an den zuständigen Prüfungsausschussvorsitzenden gesendet, um ein gewisses Maß an Authentizität sicher zu stellen. Sie sind außerdem in der E-Mail durch die Prüferin oder den Prüfer nachvollziehbar zu begründen.

Bitte seien Sie sich bei Ihren Überlegungen bewusst, dass keinesfalls sichergestellt ist, dass wir bald wieder in den Regelbetrieb gehen können. Es ist sehr gut möglich, dass bestimmte Formen von Arbeiten oder Experimenten für deutlich längere Zeit nicht mehr durchführbar sind. Sprechen Sie mit Ihren Prüferinnen und Prüfern auch diesen Punkt an.